Kuchen & Gebäck, Rezepte

Cantuccini

Vorne weg, muss ich gleich mal den Hinweis geben, dass es sich hier ausnahmsweise mal nicht um ein gesundes Rezept handelt. Jetzt werden sich manche sicherlich fragen, warum ich hier ein ganz normales Rezept reinstelle. Schließlich habe ich versprochen, hier nur gesunde und trotzdem leckere Rezepte zu präsentieren.

Das ist auch weiterhin mein Anspruch. Aber ich möchte auch ganz ehrlich zu euch sein. Ich ernähre mich – wahrscheinlich genauso wie kein anderer Mensch – ausschließlich, zu hundert Prozent gesund. Das muss auch wirklich keiner, denn am Ende kommt es darauf an, ob ihr eine gute Balance in euer Ernährung finden könnt. Sie sollte gesund, ausgewogen und vor allem lecker sein.

Und das bedeutet doch auch, dass man sich immer wieder auch was gönnt. Und um ehrlich zu sein, mache ich das jeden einzelnen Tag. Was mir nämlich gerade zu heilig ist, ist mein Espresso nach dem Essen zusammen mit einem Stück Schokolade, einem Keks oder eben mit diesen Cantuccini.

Italienische Cantuccini

Diese Leidenschaft für den Espresso mit etwas Süßem nach dem Essen teile ich übrigens mit meinem Dad. (Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm. :)) Deshalb backe ich ihm immer mal wieder eine große Ladung an Cantuccini. Über die letzten eineinhalb Jahre habe ich das Rezept, was ich mal auf Chefkoch gefunden habe, immer ein Stücken verändert. Und das Endergebnis möchte ich heute mit euch teilen.

Ich hoffe euch gefällt das Rezept, auch wenn es etwas von meinem normalen Standard abweicht. Wie immer freu ich mich auf eure Kommentare zu dem Rezept oder wie ihr die Balance in der Ernährung am liebsten lebt.

Cantuccini

Cantuccini

Italienische Kekse, die perfekt zum Kaffee, Tee und natürlich zum Espresso passen. Die perfekte, kleine Nachspeise!
Vorbereitungszeit 1 Std.
Ruhezeit 30 Min.
Arbeitszeit 1 Std. 30 Min.
Portionen 3 Bleche voll Kekse

Zutaten
  

  • 160 Gramm Haselnusskerne
  • 160 Gramm Mandelkerne (Ich mache mir hier nicht die Mühe, die Nüsse zu schälen, denn am Ende schmeckt man da wirklich keinen Unterschied mehr.)
  • 500 Gramm Mehl
  • 360 Gramm Zucker
  • 4 Pkt. Vanillezucker
  • 1 Flasche Bittermandelaroma
  • 2 Prisen Salz
  • 50 Gramm Butter Zimmertemperatur
  • 4 Eier
  • 1/2 Pkt. Backpulver

Anleitungen
 

  • Zuerst alle trocknen Zutaten (Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz) miteinander vermischen. Dann die Eier, Butter und das Bittermandelaroma dazugeben und den Teig zuerst mit den Knethaken eines Handrührgeräts vermengen. Anschließend alles mit den frischgewaschenen Händen zu einem Teig verkneten. (Achtung der Teig ist ziemlich klebrig, aber genauso muss es sein.)
    Dann die Nusskerne hinzugeben und schön in den Teig einkneten. Lasse den Teig dann abgedeckt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort ruhen.
  • Den Ofen auf 200 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.
  • Teile den Teig nun in 6 bis 8 etwa gleichgroße Teile. Nehme dir eins der Teile und knete es auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch mal gut durch. Forme es dann zu einem sehr länglichen Rechteck das ca. so ca. 5-7 cm breit ist. Lege es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und wiederhole den Vorgang bis der Teig aufgebraucht ist. Ich brauche dafür immer so zwei bis zweieinhalb Bleche (Alternativ kann man auch einen Rost nehmen und ein Backpapier darauf legen).
  • Gebe die Bleche nun für 15 Minuten in den Ofen. Das untere (oder die unteren beiden) Bleche dürfen dann gerne noch ein paar extra Minuten im Ofen bleiben, bis sie ungefähr so weit sind wie das oberste nach 15 Minuten.
  • Lasse die Teigstücke dann für 15 bis 20 Minuten auskühlen. Anschließend kannst du sie mit einem scharfen und großem Küchenmesser in ca. 1 cm dicke, leicht schräge Scheiben schneiden. Lege die kleinen Cantuccini-Stücken dann mit einer der Schnittflächen nach oben zurück auf das Blech.
  • Sobald du alle Rechtecke zurecht geschnitten hast, kommen die Kekse nochmal für ca. 10-12 Minuten in den Ofen (je nachdem wie dunkel du sie gerne hast). Das untere Blech kann wieder für ein paar Minuten länger im Ofen bleiben, bis die Kekse auch hier alle fertig sind.
    Lasse die Cantuccini gut auskühlen und verstaue sie dann in einer Plätzchendose oder einem Keksglas.

Notizen

PS: die Kekse halten ewig, allerdings sind sie meiner Erfahrung nach immer ziemlich schnell weggefuttert. 🙂 

Cantuccini

Right away in the beginning, I have to point out that this is not a healthy recipe for the first time. Now some will surely ask themselves why I put a common, not really healthy recipe in here. Cause after all, I actually promised you to present only healthy and still absolutely delicious recipes here.

That is still my ambition. But I also want to be completely honest with you. I eat – probably just like no other person – exclusively, one hundred percent healthy. And nobody really has to, because in the end it depends on whether you can find a good balance in your diet. Ultimately your diet should be healthy, balanced and above all it should be satisfying.

And that also means that you always treat yourself every now and then. And to be honest, I do that every single day. Because my espresso after dinner together together with a piece of chocolate, a cookie or with one of these Cantuccini is always a part and parcel of my day.

Authentic Italian Cantuccini

By the way, I share this passion for espresso with something sweet after dinner with my dad. That’s why I bake him a big load of Cantuccini every now and then. Over the last year and a half I’ve changed the recipe, which I once found on the internet, a little bit. And I would like to share the final result with you today.

I hope you like the recipe, even if it differs a bit from my normal standards. As always I am looking forward to your comments on the recipe or how you like to live the balance in your diet.

Cantuccini

Canutccini

Italian cookies that go perfectly with coffee, tea and of course espresso. The ultimate small dessert!
Vorbereitungszeit 1 Std.
Zubereitungszeit 30 Min.
Arbeitszeit 1 Std. 30 Min.
Portionen 3 trays full of cookies

Zutaten
  

  • 160 grams hazelnut kernels
  • 160 grams almond kernels (I never peel the skin of, becauce it doesn´t tastes differently in the end)
  • 500 grams flour
  • 360 grams sugar
  • 4 packages Vanilla sugar
  • 1 bottle bitter almond flavor
  • 2 pinches of salt
  • 50 grams butter room temperature
  • 4 eggs
  • 1/2 packages baking powder

Anleitungen
 

  • First of all mix all dry ingredients (flour, sugar, vanilla sugar, baking powder and salt). Then add the eggs, butter and the bitter almond flavor and mix the dough with the dough hooks of a hand mixer first. Then knead everything into a dough with the freshly washed hands. (Attention the dough is quite sticky, but that's the way it has to be).
    Then add the nut kernels and knead them into the dough. Leave the dough to rest for at least 30 minutes in the refrigerator or another cool place, covered.
  • Preheat the oven to 200 degrees bottom/top heat.
  • Divide the dough into 6 to 8 pieces of about the same size. Take one of the pieces and knead it again on a well floured work surface. Form it into a very longish rectangle that is about 5-7 cm wide. Put it on a baking tray covered with baking paper and repeat the process until the dough is used up. I always need two to two and a half trays (alternatively you can use a grid and put baking paper on it).
  • Put the trays in the oven for 15 minutes. The lower (or the lower two) trays can stay in the oven for a few extra minutes until they are as good as the upper one after 15 minutes.
  • Let the dough pieces cool down for 15 to 20 minutes. Afterwards you can cut them with a sharp and large kitchen knife into 1 cm thick, slightly diagonal slices. Then place the small Cantuccini pieces back on the baking tray with one of the cut surfaces facing upwards.
  • Once you have cut them all, put the cookies in the oven again for about 10-12 minutes (depending on how dark you like them). The lower baking tray can be left in the oven for a few minutes longer until the cookies are all done here as well.
  • Let the cantuccini cool down well and then put them in a cookie jar.

Notizen

PS: the cookies last for a really long time, but in my experience they are always eaten away pretty quickly. 🙂

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